Ratgeber · Imagefilm

Was kostet ein Imagefilm?

Die kurze Antwort: Ein professioneller Imagefilm beginnt bei mir bei 3.900 € — und die meisten Kunden buchen das mittlere Paket. Die ehrliche Antwort ist etwas länger, denn zwischen zwei Angeboten können schnell einige tausend Euro liegen. Welche Faktoren den Preis wirklich treiben und wo Sie sparen können, ohne das Ergebnis zu ruinieren — darum geht es hier.

Alle Zahlen in diesem Artikel sind die echten Ab-Preise von der Preisseite — keine Lockangebote, sondern reale Untergrenzen. Was ein Imagefilm inhaltlich leisten muss, steht auf der Leistungsseite.

Die Zahlen

Die Pakete im Überblick

Für Imagefilme gibt es bei mir zwei Pakete: den klassischen Imagefilm ab 3.900 € — Ihr Unternehmen in 2–3 Minuten, für Website, Vertrieb und Messen — und den Employer-Brand-Imagefilm ab 5.900 €, den großen Film über Sie als Arbeitgeber. Wer Film, Reels-Serie und Fotomaterial in einem Konzept will, landet bei der Employer-Brand-Kampagne ab 9.500 €.

In jedem Preis eingerechnet: Equipment, Bearbeitung und die Anfahrt im Raum Rhein-Neckar. Musiklizenzen sind immer im Preis enthalten — ich arbeite mit hochwertigen, lizenzfreien Musik-Libraries. Gedreht wird mit Kinokameras und professionellem Licht; das ist bei mir keine Aufpreis-Option, sondern Standard.

Ein Beispiel aus einem umgesetzten Projekt: Konzeption, ein voller Drehtag mit Interviews und Aufnahmen aus dem Arbeitsalltag, Drohnenbilder, am Ende ein Film von zweieinhalb Minuten plus eine gesammelte Feedbackrunde — rund 4.600 €.

Wo das Budget hingeht

Vom Konzept zum fertigen Film — und was dabei Geld kostet

  1. Schritt 1

    Konzeption & Planung

    Ziel, Zielgruppe, Drehplan: Hier entscheidet sich, ob der Drehtag sitzt. An der Planung zu sparen rächt sich später doppelt — vor Ort und im Schnitt.

  2. Schritt 2

    Der Drehtag

    Meistens reicht ein voller Drehtag — wenn der Plan steht. Hier lässt sich am ehesten sparen: lieber ein gut vorbereiteter Tag als zwei improvisierte.

  3. Schritt 3

    Die Postproduktion

    Schnitt, Farbkorrektur, Ton, Musik: Hier entsteht der Feinschliff. Der falsche Ort zum Sparen — genau hier trennt sich solide von beliebig.

  4. Schritt 4

    Die Feedbackrunde

    Eine gesammelte Korrekturschleife ist im Preis enthalten. Feedback, das über Wochen tröpfelt, wird dagegen zum stillen Preistreiber.

  5. Schritt 5

    Die Übergabe

    Der fertige Film, bereit für Website, Vertrieb und Messen — mit geklärten Verwendungsrechten und Musiklizenzen.

Echtes Beispiel

So sieht ein Imagefilm aus, der sich rechnet

Der Imagefilm für Alfiltra — kompakt, nah am Team, ohne Hochglanz-Floskeln. Aus genau diesem Projekt wurde die längste laufende Zusammenarbeit im Portfolio: Seit März 2025 läuft das monatliche Video-Abo ohne Unterbrechung.

Die ehrliche Antwort

Die zwei größten Preistreiber sind nicht die Kameras

Nach vielen Produktionen kann ich sagen: Über den Endpreis entscheiden vor allem zwei Dinge — Nachdrehs und Feedbackschleifen.

Preistreiber 1: fehlende Vorbereitung. Wenn während des Projekts immer wieder neue Wünsche dazukommen, nachgedreht werden muss und am Drehtag das Chaos ausbricht, weil sich niemand an den Plan hält, dauert es vor Ort länger — und in der Postproduktion gleich noch einmal, weil das Material aufwendiger sortiert werden muss. Deshalb steckt bei mir so viel Arbeit in der Planung, bevor die erste Kamera läuft.

Preistreiber 2: tröpfelndes Feedback. Eine Rückmeldung diese Woche, die nächste in zwei Wochen, dazwischen Pause: Jedes Mal muss das Projekt neu geöffnet, die Daten geladen, der Stand rekonstruiert werden — Vorbereitungszeit, die eigentlich nur einmal nötig wäre. Darum gilt bei mir: Eine Korrekturschleife mit gesammeltem Feedback ist im Preis enthalten und wird komplett eingearbeitet. Ab der zweiten Schleife rechne ich zum regulären Tagessatz ab — ein kompletter Umschnitt ist ein eigenes Thema. Das klingt streng, sorgt aber vor allem dafür, dass Sie schneller ein fertiges Ergebnis haben. Mein Kundenportal hilft dabei: Alle Anmerkungen werden an einem Ort gesammelt, direkt am Video kommentiert — und ich arbeite alles in einem Rutsch ein.

Und ein Kostenfaktor, den viele nicht auf dem Zettel haben: die Filmlänge. Viele Kunden wünschen sich einen längeren Film, „damit alles reinpasst“. Ich rate fast immer ab. Die klassischen Sieben-Minuten-Imagefilme von früher sind bei den heutigen Aufmerksamkeitsspannen schlicht nicht mehr relevant — auf YouTube, TikTok und Instagram wird gnadenlos weitergescrollt. In zwei bis drei Minuten lassen sich alle wichtigen Punkte zu Unternehmen, Leistungen und Produkten kompakt und visuell ansprechend erzählen. Kürzer ist hier nicht billiger gedacht, sondern besser.

Aus der Praxis

Wo man nicht sparen sollte, ist an der Postproduktion — gerade da entsteht der Feinschliff. Sparen kann man am ehesten beim Dreh: Wir kriegen meistens an einem Drehtag schon so viel hin, dass wir am Ende gar keinen zweiten mehr brauchen.

Julius Schade Julius Schade Videograf, Julius Schade Media

Einordnung

Warum ich günstiger bin als eine Agentur — ohne Qualitätsverlust

Imagefilm-Angebote von Agenturen liegen oft deutlich über meinen Preisen. Der Grund ist unspektakulär: Eine Agentur bezahlt feste Mitarbeiter — jeden Monat, auch wenn gerade kein Dreh ansteht. Diese Fixkosten stecken in jedem Angebot.

Ich arbeite anders: Als selbstständiger Videograf hole ich mir für jedes Projekt genau die Experten dazu, die es braucht — sehr kompetente Videografen, Ton- und Lichttechniker aus einem Netzwerk, das über Jahre auf Festivals, an der Uni und bei Events gewachsen ist. Sie bezahlen die Profis nur dann, wenn sie tatsächlich am Set stehen. Deswegen bin ich günstiger — und beim Ergebnis fehlt nichts.

Ob für Ihr Ziel überhaupt ein Imagefilm das richtige Werkzeug ist — oder eher ein Recruiting-Video —, klärt der Artikel Recruiting-Video oder Imagefilm?

Aus einem echten Projekt

Alfiltra

Wasseraufbereitung & Onlinehandel · Bruchsal

Problem Alfiltra in Bruchsal stand vor der Frage, die sich viele Unternehmen beim Imagefilm stellen: Was passiert nach dem ersten Dreh — verschwindet der Film im Archiv?

Umsetzung Der Imagefilm war der Einstieg. Daraus entstanden ist ein monatliches Video-Abo, das seit März 2025 ohne Unterbrechung läuft — Produktvideos, Social-Media-Content und Dokumentationen direkt von der Installation.

Ergebnis Die längste laufende Zusammenarbeit in meinem Portfolio — aus einer einmaligen Investition wurde eine kontinuierliche Bildsprache.

Mehr zum Imagefilm
Alfiltra-Team beim Imagefilm-Dreh in Bruchsal

Häufige Fragen

Imagefilm-Kosten — kurz beantwortet

Was kostet ein Imagefilm konkret?

Der klassische Imagefilm beginnt bei 3.900 €, der große Employer-Brand-Imagefilm bei 5.900 €. Das sind echte Untergrenzen, keine Lockangebote — der verbindliche Endpreis hängt von Umfang, Drehtagen und Anfahrt ab und steht nach einem kostenlosen Kennenlerngespräch fest.

Wie viele Drehtage brauchen wir?

Meistens genügt ein voller, gut geplanter Drehtag. Das ist zugleich der wirksamste Sparhebel: lieber ein durchdachter Tag als zwei improvisierte.

Sind Korrekturen im Preis enthalten?

Ja — eine Korrekturschleife mit gesammeltem Feedback ist enthalten und wird vollständig eingearbeitet. Ab der zweiten Schleife rechne ich nach regulärem Tagessatz ab; das hält das Projekt für beide Seiten schnell und planbar.

Kommen noch Kosten für Musik dazu?

Nein. Musiklizenzen sind immer im Preis enthalten — ich arbeite mit hochwertigen lizenzfreien Musik-Libraries.

Alle Pakete und Preise als PDF.

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Konkreter Preis

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Julius Schade

Über den Autor

Julius Schade

Videograf & Fotograf aus dem Rhein-Neckar-Raum, B. A. Digitale Medien (DHBW). Über 150 Produktionen für den Mittelstand — Imagefilme, Recruiting-Videos, Business-Fotografie; den ersten Imagefilm verkaufte er mit 17. Kameramann, Sound-Engineer und kreativer Kopf hinter Julius Schade Media.

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