Ratgeber · Recruiting-Video
So läuft ein Recruiting-Video-Dreh wirklich ab
Die kurze Antwort: Kennenlernen, Strategie, Konzept, Drehplan — und dann ein Drehtag, der entspannter wird, als die meisten erwarten. Wer den Ablauf einmal gesehen hat, versteht, warum gute Vorbereitung wichtiger ist als teure Technik.
Hier lesen Sie Schritt für Schritt, was von der ersten Anfrage bis zur Übergabe passiert — und was Sie als Betrieb wirklich vorbereiten müssen. Kleiner Spoiler: weniger, als Sie denken. Was ein Recruiting-Video leistet und kostet, steht auf der Leistungsseite.
Der Ablauf
Von der Anfrage bis zur Übergabe
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Phase 1
Kennenlerngespräch
30 Minuten, kostenlos: Was wollen Sie erreichen, wen wollen Sie erreichen? Hier zeigt sich, ob ein Recruiting-Video überhaupt das richtige Werkzeug ist.
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Phase 2
Vertrag & Formales
Zuerst der Vertrag, damit beide Seiten Sicherheit haben. Auch die Einverständniserklärungen für Ihre Mitarbeitenden stelle ich.
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Phase 3
Strategie & Konzept
Der Leitsatz: nicht für das Unternehmen drehen, sondern für die Zielgruppe. Wie alt ist sie, worauf legt sie Wert, auf welcher Plattform ist sie unterwegs? Daraus entstehen konkrete Vorschläge, was gedreht wird.
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Phase 4
Drehplanung & Location
Was, wann, wo: Drehorte klären — bei Ihnen vor Ort oder als gescoutete Location —, dazu ein Vorbereitungsbogen und eine individuell angepasste Checkliste.
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Phase 5
Der Drehtag
Eigenes Licht und Drohne bringe ich mit, Genehmigungen sind vorab geklärt. Gedreht wird am Plan entlang — mit bewusst eingeplanter Pause, um mit Ihren Leuten in Verbindung zu kommen.
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Phase 6
Bearbeitung & Übergabe
Meistens ein bis zwei Wochen, je nach Materialmenge und Paket. Die Übergabe läuft über mein Kundenportal: Material sichten, gesammelt Feedback geben — und automatisch Untertitel für Ihre Kanäle generieren.
Was Betriebe unterschätzen
Der Drehtag ist anstrengender, als alle denken
Die häufigste Überraschung bei Erstprojekten ist nicht die Technik — es ist die Energie, die ein Drehtag kostet. Mein wichtigster Rat: Legen Sie sich und den Hauptbeteiligten an diesem Tag keine weiteren Termine in den Kalender. Übers Knie brechen geht immer, kostet aber — Zeit, Nerven und am Ende Qualität. Und: Organisieren Sie Verpflegung, gern auch fürs Team hinter der Kamera. Je nach Wetter und Wiederholungen wird so ein Tag lang.
Wie anstrengend es wirklich wird, hängt von der Machart ab. Die authentische Begleitung des Arbeitsalltags — die ich für Recruiting-Videos fast immer empfehle — ist die entspannte Variante: Ihre Leute arbeiten, ich drehe. Eine Hochglanz-Produktion mit gestellten Szenen, perfekt sitzenden Aufnahmen und großem Set ist ein anderes Kaliber — fürs Employer Branding braucht es die aber selten.
Was am Drehtag den größten Unterschied macht: die Arbeit mit den Menschen. Ich bin nicht der stille Beobachter hinter der Kamera — ich rede mit Ihren Leuten, wir haben Spaß, und genau dadurch fällt die Hemmung. Die Leute verlieren die Scheu vor der Kamera, wenn sie die Scheu vor dem Videografen verlieren. Was tun, wenn einzelne trotzdem nicht vor die Kamera wollen? Dazu gibt es einen eigenen Artikel.
Aus der Praxis
Wir wollen nicht drehen für euch — wir wollen drehen für die Zielgruppe.
Ihre Vorbereitung
Was Sie wirklich vorbereiten müssen
Die gute Nachricht: Das meiste übernehme ich. Sie bekommen von mir einen vorbereiteten Bogen mit allem, was vor Ort zu klären ist, dazu eine individuell angepasste Checkliste. Die Klassiker darauf: aufräumen, keine sensiblen Dokumente auf den Tischen, saubere Alltagskleidung — Alltagskleidung deshalb, weil das Video den echten Arbeitsalltag zeigen soll.
Wichtig ist, dass Ihre Mitarbeitenden früh im Boot sind: ein ehrliches Gespräch vorab, worum es geht — und niemand wird verpflichtet. Die Einverständniserklärungen dafür müssen Sie nicht selbst aufsetzen, die stelle ich. Was dabei aus der Praxis zu bedenken ist, steht im Artikel Einverständnis & Drehgenehmigung.
Und wenn es doch einmal knirscht — eine nötige Drohnen-Genehmigung, ein kurzfristig kranker Interviewpartner: Genau dafür ist die Drehplanung da. Vorbereitung ist die halbe Miete.
Aus einem echten Projekt
Michael Koch GmbH
Elektronik & Fertigung · Ubstadt
Problem Die Michael Koch GmbH wollte echte Gesichter am echten Arbeitsplatz zeigen — mitten im laufenden Betrieb, ohne die Fertigung auszubremsen.
Umsetzung Der Dreh lief nach genau dem Ablauf aus diesem Artikel: sauber geplant, mit Rücksicht auf die Produktion — und als Videograf aus dem Nachbarort mit kurzer Anfahrt.
Ergebnis Authentische Aufnahmen aus dem Industriealltag, entstanden ohne Stillstand im Betrieb.
Häufige Fragen
Der Dreh — kurz beantwortet
Wie lange dauert es vom Erstgespräch bis zum fertigen Video?
Den größten Teil bestimmen Planung und Terminfindung. Die Bearbeitung nach dem Dreh dauert meistens ein bis zwei Wochen, manchmal geht es schneller — je nach Materialmenge, Nachbereitungsaufwand und gebuchtem Paket.
Wie viele Drehtage brauchen wir?
Für die meisten Projekte reicht ein voller, gut geplanter Drehtag — oft so ergiebig, dass gar kein zweiter mehr nötig ist.
Was müssen unsere Mitarbeitenden vorbereiten?
Fast nichts. Keine Texte auswendig lernen, keine Proben — ein ehrliches Vorab-Gespräch genügt. Am Drehtag nehme ich mir bewusst Zeit, damit alle mit der Kamera warm werden, bevor es zählt.
Wer kümmert sich um Genehmigungen und Einverständnisse?
Ich. Einverständniserklärungen fürs Team stelle ich, und Drehgenehmigungen — etwa für Drohnenflüge — werden in der Drehplanung vorab geklärt.
Die Drehtag-Vorbereitung als PDF.
Was vor einem Filmdreh zu klären ist — kompakt zum Weiterleiten an alle Beteiligten. Kein Formular, keine Anmeldung.
Der erste Schritt
Der Ablauf beginnt mit 30 Minuten reden.
Im kostenlosen Kennenlerngespräch klären wir Ziel und Zielgruppe — danach wissen Sie, wie Ihr Dreh aussehen würde und was er kostet.