Ratgeber als Video

Erklärfilm: Kamera-Scheue im Team

Laufzeit 2:46 Min.

Der häufigste Einwand vor einem Firmendreh – und wie ein Drehtag in fünf Schritten ohne Druck abläuft. Der Film dauert knapp drei Minuten; darunter stehen die Kapitel und das Transkript.

Transkript

Chef: Leute – wir drehen ein Recruiting-Video!

Mitarbeiterin: Ich? Vor die Kamera? Auf keinen Fall!

Mitarbeiter: Ich kann das nicht.

Kommt Ihnen bekannt vor?

Unsere Leute wollen nicht vor die Kamera. Und jetzt?

Die kurze Antwort: Das ist der Normalfall – und kein Hindernis. Kamera-Scheue ist bei Firmendrehs die Regel, nicht die Ausnahme. Und mit dem richtigen Ablauf legt sich die Anspannung schneller, als alle denken.

So läuft es am Drehtag – in fünf Schritten.

Erstens: mit allen reden, nicht nur mit den Chefs. Vorstellen, zuhören, nach eigenen Ideen fragen. So sinkt die Hürde, bevor die Kamera überhaupt läuft.

Zweitens: in der Gruppe warm werden. Erst ganz normale Aufnahmen bei der Arbeit – noch keine Interviews.

Drittens: das Angebot ohne Druck. Einfach mal probieren, gemeinsam ansehen – und wenn es sich nicht gut anfühlt, kommt es nicht ins Video.

Und wenn jemand gar nicht will?

Dann bleibt es dabei. Ein Nein wird ohne Diskussion akzeptiert.

Viertens: das Interview. Kein Skript, keine auswendig gelernten Texte. Der Videograf steht direkt neben der Kamera. Wer mag, schaut ihm ins Gesicht statt in die Linse.

Und fünftens: die Überraschung.

Ausgerechnet die, die vorher sagen: „Ich kann das nicht“, liefern am Ende oft die souveränsten Aufnahmen.

Mitarbeiter: Ach – das war’s schon?

Warum das funktioniert? Auf Augenhöhe statt Anweisungen. Bei vielen Firmendrehs wird nur mit der Geschäftsführung gesprochen – das Team bleibt Statisterie. Hier sind die Menschen vor der Kamera die Hauptpersonen.

Dazu ein Versprechen an jede Person am Set: Niemand landet im Video, der darin schlecht dastehen würde.

Ein Tipp für die Geschäftsführung: Vor dem Dreh reicht ein kurzes, ehrliches Gespräch. Worum es geht, dass alles freiwillig ist – und jeder ein Veto hat.

Und wenn wirklich niemand will? Dann ist ein Recruiting-Video ehrlicherweise das falsche Werkzeug. Ohne echte Menschen wirkt es nicht.

Meistens kommt es aber anders. Julius Schade sagt: „Am Ende hauen die meisten einfach so etwas raus, was wirklich authentisch und souverän ist.“ Den ganzen Ratgeber und die Checkliste für Ihren Dreh gibt es auf juliusschade.de.

Zum Nachlesen

Der Ratgeber zum Film

Der Film fasst den Ratgeber-Artikel „Unsere Leute wollen nicht vor die Kamera“ zusammen. Den ausführlichen Text finden Sie dort.

Zum Ratgeber-Artikel →

Weitere Filme: alle Videos im Überblick.

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