Chef: Wir brauchen einen Imagefilm!
Mitarbeiter: Für Kunden – oder für Bewerber?
Chef: Na … für beide!
Genau da beginnt das Problem.
Recruiting-Video oder Imagefilm? Der Unterschied.
Die kurze Antwort: Es hängt davon ab, wen Sie erreichen wollen. Ein Recruiting-Video spricht künftige Mitarbeitende an – ein Imagefilm Ihre Kunden.
Das Recruiting-Video zeigt weniger Ihre Leistungen als Ihre Menschen: das Team vor der Kamera, echte Originaltöne. Wie es ist, bei Ihnen zu arbeiten. Die Machart: bewusst authentisch statt hochpoliert. Keine gestellten Szenen.
Der Imagefilm ist das richtige Werkzeug, wenn Sie Leistungen zeigen wollen: auf Messen, zur Vorstellung bei Neukunden, für erklärungsbedürftige Produkte. Die Machart: polierter. Etwa mit Sprecher und sehr aufgeräumten Aufnahmen.
Aber Vorsicht: Der Imagefilm als Selbstzweck, der einfach auf der Startseite liegt, ist tot. Er braucht ein konkretes Ziel: Vertrauen aufbauen, erklären, verkaufen.
Ein Beispiel aus einem echten Projekt: Ein Online-Händler wünschte sich einen Imagefilm. Das eigentliche Ziel: zeigen, wer hinter dem Shop steht. Das Ergebnis: eine persönlichere Verbindung zur Kundschaft. Die Zahlen stiegen um 20 Prozent.
Mitarbeiter: Und beides in einem Video?
Davon ist fast immer abzuraten. Bewerber und Kunden achten auf unterschiedliche Dinge. Von Sekunde 1 muss klar sein, für wen der Film gemacht ist.
Die eine Frage, die entscheidet: Wen soll das Video überzeugen? Sollen sich passende Menschen bewerben: Recruiting-Video. Sollen Kunden verstehen, vertrauen oder kaufen: Imagefilm.
Unsicher, welches Format? Das klärt ein kostenloses Erstgespräch – in 30 Minuten. Den ganzen Ratgeber gibt es auf juliusschade.de.