Chef: Was kostet eigentlich so ein Recruiting-Video?
Azubi: Ich mach das mit dem Handy – kostet nix!
Ganz so einfach ist es nicht.
Was kostet ein Recruiting-Video?
Die kurze Antwort: zwischen 2.500 und 7.900 Euro netto. Je nachdem, ob Sie fünf Reels für eine offene Stelle brauchen – oder eine ganze Kampagne.
Vier Pakete gibt es. Recruiting-Reels: fünf kurze Videos im Hochformat. Ab 2.500 Euro. Die Mitarbeiter-Story: Ein echter Mitarbeiter erzählt, zwei bis drei Minuten. Ab 3.200. Der Employer-Brand-Film über Sie als Arbeitgeber. Ab 4.800. Und die Kampagne: Reels plus Story, mit Ausspielung und Landingpage-Konzept. Ab 7.900.
Immer eingerechnet: Equipment, Bearbeitung und eine Korrekturschleife.
Und was treibt den Preis nach oben? Drei Dinge – und keins davon ist die Technik.
Erstens: schlechte Absprachen. Wer vorher nicht klärt, welche Stelle besetzt werden soll und wer vor die Kamera geht, improvisiert. Und Improvisation kostet. Zweitens: die Zahl der Drehtage. Ein Drehtag zieht das 2- bis 2,5-Fache an Schnittzeit nach sich. Meistens reicht ein gut geplanter Tag. Drittens: Feedback, das tröpfelt. Wer es gesammelt abgibt, hält den Preis stabil.
Azubi: Und wenn ich es doch mit dem Handy mache?
Filmen kann der Azubi, ja. Der Unterschied liegt im Konzept: Bewerber verstehen, Recruiting verstehen. Das ersetzt kein Handy.
Übrigens: Ein Video ersetzt keine gute Stellenanzeige. Die Anzeige sagt, was der Job ist. Das Video zeigt, wie es sich anfühlt, bei Ihnen zu arbeiten.
Ein Beispiel aus einem echten Projekt: Eine Zahnarztpraxis musste schnell eine Stelle besetzen. Von der Anfrage zum Drehtermin: drei Tage. Gesamtvolumen: rund 5.000 Euro, inklusive Werbebudget. Die Stelle ist besetzt.
Was Ihr Vorhaben kostet, steht nach einem kostenlosen Erstgespräch verbindlich fest. Alle Pakete und den ganzen Ratgeber gibt es auf juliusschade.de.